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[5] Die absolute Luftfeuchte x und v
Dipl.-Ing. Jens Bellmer, Baubiologe IBN,
VDI-zertifiziert
Hier in dieser Internet-Darstellung
sind einige Punkte des Handbuches: "Die absolute Luftfeuchte
und der absolute Luftdruck für raumklimatische Berechnungen"
dargestellt. Falls Sie alles nachlesen möchten so können
Sie sich das entsprechende Handbuch bestellen. Klicken Sie bitte
hier für mehr Informationen: Handbuch
Es ist so, dass Luftfeuchtezustände und Bewertungen
erst ausreichend beurteilt werden können, wenn zusätzlich
noch die Lufttemperatur gemessen wird. Dann erst kann z. B. auch
die absolute Luftfeuchte bestimmt werden. Es gibt dabei zwei Luftfeuchteangaben
die als gut verwendbare Absolutgrößen gelten, die Wasserdampf-Partialdichte
v und der Feuchtegrad x. Diese sollen nun erst einmal vorgestellt
werden.
Volumenbezogene, absolute Luftfeuchte = Wasserdampf-Partialdichte
v
In der Baubranche ist diese Absolut-Angabe üblich.
Das heißt, es wird die Wasserdampfmasse berechnet und angegeben,
die sich in einem Luftvolumen befindet (siehe auch Gleichung G01,
Einheit g/m3). Es ist also eine Dichte-Angabe. Volumenbezogene,
absolute Luftfeuchte und "Wasserdampf-Partialdichte" sind
identisch. Häufig wird diese Größe auch "Wasserdampf-Konzentration"
oder auch nur kurz "Konzentration" genannt. Hier sollte
man jedoch vorsichtig sein. Obwohl der Begriff "Konzentration"
so definiert ist, dass eine Masse auf ein Volumen bezogen wird,
benutzen einige Autoren den Begriff im Sinne eines Massen-Anteils
(Verhältnis Masse Einzelgas zur Masse Gasgemisch).
Die Gleichung lautet:

Dabei ist:
v : die volumenbezogene, absolute Luftfeuchte (= Wasserdampf-Partialdichte)
in g/m3
pd: der Wasserdampf-Partialdruck in Pa
Rw: die individuelle Gaskonstante für Wasser = 462 (Pa m3 )/(K
kg)
T: die thermodynamische Temperatur in K (Beispiel: t=20 °C entspricht:
T=293,15 K)
Massebezogene, absolute Luftfeuchte = Feuchtegrad
x
Hingegen wird im Bereich der Raumklimatechnik häufig
mit dem Feuchtegrad x gerechnet und gearbeitet. Seit jeher wird
dieses Feuchtemaß hier auch "absolute Feuchte" oder
"absolute Luftfeuchte" genannt. Sehr oft wird auch der
Begriff "Mischungsverhältnis" verwendet. Auch wenn
sich dieser Begriff immer mehr einbürgert, so ist dieser doch
zu hinterfragen, denn ein Mischungsverhältnis kann alle möglichen
Mischungen (chemische Zusätze, Beton-Zuschlagsmittel etc.)
definieren. In der Tat handelt es sich hier allerdings wirklich
um eine reine Verhältniszahl. Es ist nicht die spezifische
Luftfeuchte gemeint, bei der die Wassermasse auf die gesamte, feuchte
Luftmasse bezogen wird, sondern das Verhältnis Wasserdampfmasse
in kg bezogen auf kg wasserfreie Luftmasse, Berechnung siehe Gleichung
G02. Durch den Zusatzfaktor 1000 erhält man dann die Einheit
g/kg tr. L. Der Zusatz "tr. L." kennzeichnet den Bezug
zur trockenen, also wasserfreien Luftmasse.
Die Gleichung lautet:

Dabei ist:
x : die massebezogene absolute Luftfeuchte ( = Feuchtegrad) in g/kg
tr. L.
pd: der Wasserdampf-Partialdruck in Pa
p: der absolute, tatsächliche Luftdruck in Pa (Gesamtdruck)
z. B. 100000 Pa
Im Handbuch geht es um spezielle Luftfeuchte-Informationen die so
nur selten dargelegt werden. Der Raumklimaexperte, Hotseller-Autor
J. Bellmer (Hilfe bei Schimmelpilz- und Feuchteproblemen) und Software-Entwickler
(Direkthilfe-Schimmelpilz) kennt genau die Fragen die bei seinen
Schulungen von Fachleuten gestellt werden und beantwortet sie hier
zielgerichtet mit einer gut verständlichen Sprache. Es geht
unter anderem um die Verwendung der massebezogenen und volumenbezogenen
Luftfeuchte. Warum sind diese Größen so wichtig? Warum
hilft die relative Luftfeuchte oft nicht weiter? Mit welcher Größe
sollte man arbeiten? Welche Vor-/Nachteile gibt es zu benennen?
Hierzu werden wichtige Erläuterungen aufgezeigt. Eingegangen
wird auch auf Wasserdampf-Diffusionsvorgänge. Zusätzlich
geht es um wichtige Hinweise für die richtige Handhabung des
Luftdrucks.
Außerdem werden Hilfen aufgezeigt für Weiterberechnungen
nach der Gebäudeanalyse mit Verwendung der aktuellen Messwerte.
Speziell werden Vergleichsrechnungen zwischen Raum- und Außenluft
aufgeführt um den Trocknungseffekt einer Winterlüftung
darzustellen. Hierfür werden die Abhängigkeiten zwischen
Luftdichte, Luftdruck und Luftfeuchte aufgezeigt, die es zu beachten
gilt.
Aufgrund der großen Nachfrage verfügen
Sie nun über die zweite Auflage. Diese wurde noch einmal erheblich
überarbeitet.
Sie können hier Handbuch
noch mehr über das Handbuch erfahren und auch bestellen.
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